Yangon
Myanmar

Yangon

Yangon ist die heimliche Hauptstadt Myanmars und bildet den Dreh- und Angelpunkt des Landes. Hier kommt man an, hier reist man ab und zwischendurch führen einen die Verkehrsrouten immer wieder in die Millionenstadt. Dabei ist Yangon, ehemals Rangun, mit Sicherheit nicht vergleichbar mit beispielsweise Jakarta in Indonesien, wo die meisten nach ihrer Ankunft schnell das Weite suchen. In Yangon lässt es sich gut ein paar Tage aushalten, denn die Stadt hat einiges zu bieten. Auch der Verkehr ist nicht vergleichbar mit anderen asiatischen Großstädten: Es geht deutlich zivilisierter zu. Keine Mopeds, entspannter (fast deutscher) Verkehrsfluss.

An- und Abreise

Der internationale Flughafen von Yangon liegt knapp 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Im Airport empfiehlt es sich, sich gleich eine Handykarte für Myanmar zuzulegen und Geld zu wechseln. Vor dem Flughafen warten standardmäßig Taxis, allerdings spart man eine Menge Geld, wenn man den Linienbus in die Stadt nimmt. Dieser fährt gefühlt alle 15 Minuten und kostet nur 30 Cent.
Wenn man von Yangon aus weiter reisen will, muss man in den meisten Fällen zur „Highway Bus Station“, die 10 Kilometer außerhalb liegt und mit dem Taxi in 30-45min erreichbar ist. Von Yangon aus kommt man direkt an die Strände von Ngwe Saung oder Ngapali, außerdem an alle begehrten Orte wie Bagan oder den Inle See.

Unterkunft in Yangon

In einer 5 Millionen Einwohner zählenden Stadt ist es wertvoll, zu wissen, wo man seine Unterkunft buchen sollte. Zu empfehlen ist das Gebiet unter dem Kandawgyi Lake, um die Sule Pagoda. Wer auf der Suche nach einer preiswerten Unterkunft ist und gerne neue Leute kennenlernt, wird sich im BaobaBed Hostel in Chinatown sehr wohl fühlen. Auch das Sky Hotel 88 St. haben wir getestet. Ist in Ordnung, aber nicht mehr.

Aktivitäten in Yangon

Wie schon erwähnt, gibt es ein Yangon einige empfehlenswerte Dinge, die man sehen sollte. Allen voran die Shwedagon Pagoda (Shwedagon Paya). Eine absolut beeindruckende, riesige und goldene Pagode mit diversen Tempeln außenrum. Wer keine lange Hose an hat ist nicht aufgeschmissen, denn für circa 10€ kann man sich ein komplettes Outftit mit Sarong ausleihen, das Geld bekommt man anschließend zurück.

Shwedagon Paya in Yangon
Shwedagon Paya in Yangon

Image by Sharon An on Pixabay


Die bekannte Sule Pagoda ist dagegen nicht wirklich ein Besuch wert. Kann man mitnehmen, wenn man daran vorbeigeht, aber ein Ausflug zur Sule ist Zeitverschwendung.
Wer sich für die Geschichte des Landes interessiert, kann sich das Nationalmuseum anschauen. Interessant ist auch das Drug Elimination Museum: Ein riesiges, altes Gebäude mit viel Charme, in dem auf drei Stockwerken über die Drogenhistorie in Myanmar aufgeklärt wird.
Wer Lust auf Yoga hat, sollte das Yangon Yoga House besuchen. Es gibt täglich Kurse mit erfahrenen Instruktoren und einem netten veganen Restaurant nebenan
Auch den Kandawgyi See sollte man besucht haben. Auf der Ostseite gibt es eine entspannte Aussichtsplattform mit Blick auf Shwedagon und das beeindruckende Restaurant Karaweik, das bei Nacht wie ein golden leuchtendes Schiff aussieht.
Die 19. Straße in Chinatown ist die „Barbecue Street“. Eine sehr belebte Straße mit diversen Imbissbuden und Bars, welche bis 23 Uhr geöffnet haben.
Vom Chaukhtatgyi Tempel haben wir etwas mehr erhofft, ist kein Must-see. Ein großer, liegender Buddha, der aber meist in Baugerüst gehüllt ist, um regelmäßig gereinigt zu werden.
Für wenig Geld kann man auf den Circular Train aufspringen, der in 3 Stunden 46 Kilometer hinter sich bringt und einmal um die komplette Innenstadt fährt. Allerdings muss man hier viiieeel Geduld mitbringen.

Restaurants und Bars in Yangon

Das Rangoon Tea House ist zwar ein bisschen teurer, dafür unfassbar lecker und schön eingerichtet. Auch das oben erwähnte vegane Café „Nourish Cafe“ ist definitiv einen Besuch wert.
Wer das Nachtleben mag, ist in Yangon am perfekten Ort. Es gibt einige große und stilvolle Clubs, zum Beispiel im obersten Stockwerk vom Myanmar Plaza. Vorsicht: Hier kommt man in kurzer Hose nicht rein, auch als Europäer.

Beitragsbild: Image by Ye NAing Oo on Pixabay


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