Myanmar

Myanmar

Myanmar, das ehemalige Birma, würde ich als das angenehmste Land in Südostasien bezeichnen. Stand 2019 ist es noch sehr untouristisch. Auch die Einheimischen sind die Touristen noch nicht gewöhnt. Das erkennt man daran, dass man hier weitgehend in Ruhe gelassen wird – sehr ungewöhnlich für jeden, der schonmal in Thailand oder Indonesien war! Man kann völlig entspannt über Märkte und durch die Straßen schlendern und in Ruhe alles anschauen, die Leute lassen einen fast komplett in Ruhe. Absolut angenehm.
Die Regierung Myanmars ist ebenfalls sehr bemüht, den Touristen freundlich zu begegnen und reagiert rigoros auf Straftaten gegen Ausländer. Während meines Aufenthalts wurde einem Amerikaner sein Laptop gestohlen. Einen Tag später bekam er einen Anruf von der Polizei, dass sie den Dieb geschnappt hatten. Er musste eine Woche später vor Gericht erscheinen, wo der Dieb, 18 Jahre jung, zu sieben (!) Jahren Haft verurteilt wurde. Auch auf Aussage des Amerikaners, dass diese Strafe für einen fast Minderjährigen überzogen sei, wurde die Strafe nicht gemildert. Wie gesagt, Myanmar fährt einen Nulltoleranz-Politik, wenn es um Unrecht gegen Gäste geht.
Die Währung in Myanmar ist „Kyat“, gesprochen „Tschat“. Ein euro sind knapp 17.000 Kyat, ähnlich wie bei den indonesischen Rupiah.
Dreh- und Angelpunkt im Land ist Yangon, von dort kommt man überall hin. Daher wird man im Laufe seiner Myanmar-Reise sicherlich 2-3x in Yangon aufschlagen müssen.

Hier findet Ihr Tipps und Infos über…

Bagan

Mandalay

Ngapali

Ngwe Saung

Yangon

Beitragsbild: Image by John Radcliffe from Pixabay