Yogyakarta Borobudur
Indonesien,  Java

Yogyakarta

Yogyakarta ist das wohl beliebteste Reiseziel auf Java, aus gutem Grund. Die Großstadt fungiert als optimales „Basislager“ für Ausflüge an die weltberühmten Tempel Borobudur und Prambanan. Auch das Gebirge um den Mt. Merapi ist nicht weit entfernt. Doch wer denkt, dass Yogyakarta tatsächlich nur ein Basislager ist, der irrt sich gewaltig: Auch die Stadt hat einiges zu bieten.

An- und Abreise

Nach Yogyakarta kommt man aufgrund seiner Beliebtheit von fast überall auf Java. Die einfachsten Varianten sind Reisebus oder Zug. Von Bandung, Semarang oder Jepara fahren mehrmals täglich Busse. Vorsicht bei Anreise aus Pangandaran: Der Bus fährt schon frühmorgens am Busbahnhof in Pangandaran ab und variiert zwischen 6 und 7 Uhr.
Auch aus Yogyakarta kommt man mit diversen etablierten Reiseunternehmen mit dem Bus stündlich bis Mittag wieder weg.
Möchte man nach Yogya weiter in Richtung Mt. Bromo, so bietet sich eine Zugfahrt nach Malang an (sehr komfortabel, bestes Handynetz, schöne Sicht). Der Bahnhof in Yogyakarta ist in der Nähe der bekannten Marlioboro Street.

Unterkunft in Yogyakarta

Nicht ganz zentral, dafür phänomenal für den Preis ist das Student Park Hotel Apartment. Für 15€ pro Person im Doppelzimmer bekommt man ein schönes Zimmer inklusive Küchennische und einen sagenhaften Roof Top Pool mit Blick auf die Stadt. Auf dem Dach befindet sich auch ein kleiner Fitnessraum, ausgestattet mit Hanteln bis 10 kg
Zentraler gelegen und auch sehr empfehlenswert ist das Tara Hotel. Knapp 9€ pro Person sind es hier im Doppelzimmer. Dafür bekommt man ein nobles Zimmer, ein gut ausgestattetes Fitnessstudio und einen Pool im Erdgeschoss.

Aktivitäten in Yogyakarta

Wenn man in Yogyakarta ist, ist ein Tempeltag die absolute Pflicht: Morgens der riesige Borobudur, nachmittags die beeindruckenden, frei begehbaren Tempel von Prambanan. Auch nach mehreren Besuchen bin ich mir immer noch unsicher, welchen der beiden ich beeindruckender finde. Die Anreise empfehle ich per Taxi aus der Stadt.


Wer auf Abenteuer steht und Erfahrung im Bergsteigen besitzt, wird die Besteigung des Vulkans Mt. (Gunung) Merapi lieben. Normalerweise geschieht der Aufstieg im Rahmen einer dreitägigen Tour, wir haben das ganze Ding in 5 Stunden auf eigene Faust gemacht. Der Merapi gilt als einer der fünf gefährlichsten Vulkane weltweit, was einem ein mulmiges Gefühl beschert, wenn man am Krater sitzt. Mit dem Taxi geht es von Yogyakarta aus bis zum winzigen Bergdorf Selo. Ab hier geht es den sehr steilen, aber weitestgehend ungefährlichen Aufstieg nach oben, bis man irgendwann bei einer Plattform herauskommt, auf der meistens andere Leute zelten. Von dort ist der Gipfel in Sicht, gutes Schuhwerk ist aber empfohlen: Aufgrund des Schutts und der Steigung rutscht man mit jedem Schritt wieder leicht nach hinten. Wie gesagt, ohne Führer machbar, aber nur für Bergsteiger mit Erfahrung.

Der Mt. Merapi aus der Ferne


Innerhalb Yogyas lohnt sich ein Besuch in der belebten Marlioboro Street (Jalan Marlioboro). Hier sind unzählige Straßenstände und auch für die Einheimischen ist das der „Place to be“. Vorsicht allerdings vor Gestalten, die Euch in angebliche Ateliers mit Kunstwerken von Studenten locken wollen: Meist ist das (leider) Abzocke.

Beitragsbild: Image by EHIB from Pixabay
Bild Borobudur: Image by adi persada from Pixabay
Bild Prambanan: Image by Deny Sabri from Pixabay
Bild Merapi: Image by Ady Arif Fauzan from Pixabay

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